Kategorie: Verkehrssicherheit

Unterschriftensammlung auf Wochenmarkt

Die Sammlung von Unterschriften für unsere Petition für mehr Sicherheit am Kaltenweiter Bahnhof geht unvermindert weiter. Gestern haben Mitglieder des Vereins die Besucher des Kaltenweider Wochenmarkt angesprochen und auf die Petition [ http://bahn.30855.de ]aufmerksam gemacht. Der Zuspruch war wieder einmal enorm. Mehr als 80 Unterschriften sind wieder zusammengekommen. Damit haben sich mehr als 400 Bürgerinnen und Bürger unserer Initiative angeschlossen.

Online-Petition gestartet

Der Verein “Bürger für Kaltenweide e.V.” zeigt sich aufgrund der sich anscheinend schwierig gestaltenden Gespräche zwischen der Stadt Langenhagen und der Deutschen Bahn über geeignete Sicherungsmaßnahmen am Bahnhof Kaltenweide besorgt, dass am Ende der Verhandlungen kein oder nur ein unbefriedigendes Ergebnis erzielt wird. Aus diesem Grund hat sich der Verein “Bürger für Kaltenweide e.V.” dazu entschlossen, eine Online-Petition zu initiieren.

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Online-Petition

Da die Bahn in den Gesprächen mit der Stadt Langenhagen über mögliche Sicherungsmaßnahmen an den Bahngleisen am Bahnhof Kaltenweide anscheinend eine gewisse “Verzögerungstaktik” fährt, hat der Vorstand in den vergangenen Tagen eine Petition vorbereitet, die auf der Vereinssitzung am 02. Mai 2013 (19:00 Uhr) vorgestellt und mit den Mitgliedern diskutiert werden sollte.

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Will die Deutsche Bahn AG weitere Tote wirklich billigend in kauf nehmen?

Aber jetzt kann keiner mehr sagen: Das haben wir nicht gewusst.

Nach einem tragischen Unfall in Langenhagen-Kaltenweide bei Hannover bot die Stadt Langenhagen an, aktiv eine Präventionsmaßnahme an einem neuralgischen Punkt vorzunehmen. Es soll ein Doppelstabmatten-Zaun an einer Stelle errichtet werden, der zum illegalen Überqueren der Schienen direkt einlädt, was wiederholt Menschenleben in Gefahr gebracht hat und nun auch leider in dem tragischen und tödlichem Unfall gipfelte.

  • Wir verstehen, dass die Deutsche Bahn AG natürlich keinen Präzedenzfall schaffen will, um dann in den nächsten Jahren Milliarden Euro für Zäune an den Bahngleisen auszugeben.
  • Wir verstehen, dass die Deutsche Bahn AG natürlich auch nicht die Folgekosten tragen kann und will, die sich aus dem Errichten solcher Zäune ergeben.
  • Wir können nicht verstehen, warum die Deutsche Bahn AG kategorisch ablehnt, dass die Stadt Langenhagen auf dem Grundstück der Bahn einen Zaun errichtet, den selbstverständlich auch die Stadt warten und instand halten würde. All das könnte man mit der Stadt Langenhagen auch vertraglich vereinbaren – ohne Kummer für alle Seiten. Aber die Deutsche Bahn AG scheint hier nicht verhandlungsbereit zu sein.

Ortslagen, wo der Zug mit bis zu 120 km/h quasi mitten durch den Ort fährt und leider in großen Bereichen weder durch einen Bahndamm noch durch einen Zaun abgegrenzt wird sind kritisch, wie hier in Kaltenweide. Wenn die Bahn es generell ablehnt, dass Städte oder Gemeinden Zäune auf eigene Kosten auf dem Grundstück der DBAG errichten, um neuralgische Gefahrenpunkte im Rahmen der Prävention zu sichern, dann muss man, wie in geschlossenen Ortschaften bereits aus dem Straßenverkehr bekannt, über eine Geschwindigkeitsbegrenzung sprechen.

In der StVO steht: “§ 3 Geschwindigkeit (1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird.”

Inhaltlich bedeutet das auch, dass man sein Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen bekommt. Natürlich gibt es da bei Zügen, aus gutem Grund, andere Regeln, aber aus unserer Sicht gilt das nur auf üblichen Bahnstrecken (Bahndamm – Lärmschutzwand), aber doch auf keinen Fall auf einem Gleisbett, was ebenerdig mitten durch den Ort führt.

Natürlich sind Züge schwerer zu bremsen als die Straßenfahrzeugen. Aus diesem Grund müsste die Geschwindigkeitsbegrenzung für Züge in offenen Ortslagen (Kein Bahndamm, kein Zaun/Lärmschutzwand) maximal 30 km/h betragen, tendenziell eher noch langsamer, um dem Satz und der vernünftigen Forderung aus der StVO gerecht zu werden.

Danke, dass sie sich die Zeit genommen haben diese Seite zu lesen, nun ist es nur noch ein kurzer “Klick” und sie unterstützen uns:

  • Bitte melden Sie sich bei unserer Petition auf change.org an,
  • liken Sie unsere Facebookseite: Sicherheit an der Bahn,
  • schreiben Sie uns eine EMail an info@30855.de,
  • schreiben Sie uns einen Brief an: Bürger für Kaltenweide e.V., Glockenheide 23, 30855 Langenhagen
  • schicken Sie uns ein Fax an 0511 – 2626 5934 oder
  • rufen Sie uns an mit 0170-2848103.

Wir brauchen ihre Unterstützung – von überall.

An dieser Stelle ist der Unfall passiert.
Unfallstelle

An dieser Stelle ist der schreckliche Unfall passiert. Diese Stelle verleitet direkt dazu die “Abkürzung” zu nehmen.

Der Zug rast hier mitten durch den Ort.

Hier rast der Zug ebenerdig durch den Ort, ohne Bahndamm, Lärmschutzwand oder Zaun.

Auf der anderen Seite des Bahnhofs gibt es eine weitere gefährliche Stelle.

Auf der anderen Seite des Bahnhofs gibt es eine weitere gefährliche Stelle, die regelmäßig von Kindern und Jugendlichen zum überqueren der Gleise genutzt wird.

Ortsbegehung am Ort des tragischen Unfalls von Sonntag

Nachdem Anwohner Lars Beringer am Sonntag die Politik, Verwaltung und die Deutsche Bahn AG zum Handeln aufgefordert hatte, fand heute eine Begehung am Kaltenweider Bahnhof statt. Mit dabei waren Mirko Heuer, CDU Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Langenhagen, Jens Mommsen, BBL-Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen, Hans-Joachim Schorlies vom Bürgerverein Kaltenweide von 1961 e.V., Oliver Krebs vom Langenhagener Echo, Florian Windeck und Markus Villwock vom Verein Bürger für Kaltenweide e.V. und Beringer selbst.

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