„Das es gut wird“

Mit so vielen Teilnehmern hat der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) nicht gerechnet – beim vergangenen Arbeitskreis „Flucht“ haben sich knapp 40 Personen eingefunden. Unter den Anwesenden waren u.a. Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer, Kaltenweides Ortbürgermeister Wolfgang Langrehr, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Kaltenweide, Regionsabgeordnete und Ortsbeauftragte des Nordhannoverschen Ortsverbandes der Johanniter Elke Zach, Wilhelm Zabel vom Verein „Gemeinsam Leben in Langenhagen“.

Es geht um die geplante Sammelunterkunft in Kaltenweide und wie es eine Teilnehmerin formulierte: „Darum, das es gut wird“. In der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass viele Anwesende gemischte Gefühle haben, dennoch helfen wollen.

Auch gab es eine hohen Informationsbedarf darüber, was auf Kaltenweide zukommen wird. Gut, dass hier Bürgermeister Mirko Heuer einiges zum aktuellen Sachstand, aus erster Hand berichten konnte. Heuer rechnet damit, dass die Sammelunterkunft mit einer Belegung von 30 Personen an der Pfeifengrasstrasse Anfang 2016 in Betrieb geht.

Langenhagens Bürgermeister sicherte dem BfK und den Anwohnern sein Unterstützung zu, will sich aktiv in den Arbeitskreis einbringen. Nach gut eineinhalb Stunden Fragen und Antworten ging es dann konstruktiv zur Sache. Markus Villwock, BfK-Vorsitzender und gewählter Arbeitskreissprecher betonte die Wichtigkeit des Dialogs mit allen von der Situation Betroffenen. „Eine gelebte Willkommenskultur wirke auch präventiv“, so ist BfK-Vorstandsmitglied Marco Rösler sich sicher: “Durch persönlichen Kontakt wird die Hemmschwelle erhöht den nachbarschaftlichen Frieden zu stören. Ein sinnvolles Engagement gerade wenn es Befürchtungen zu den zu erwarten Flüchtlingen gibt.“

Welche Sorgen die Anwohner tatsächlich haben, beabsichtigt der Arbeitskreis des BfK in den kommenden Wochen persönlich, durch Hausbesuche, zu erfragen.

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